Vielleicht kennt ihr es ja schon, vielleicht aber auch nicht. Also ich bin ein absoluter Fan von Last.fm. Entdeckt habe ich Last.fm als ich mir eine Squeezebox zugelegt habe, um meine MP3-Sammlung auch im Wohnzimmer über meine Anlage problemlos hören zu können. Ich habe erst eine ganze Weile mit der Squeezebox rumgespielt, bis ich die richtige Konfiguration zusammen hatte und auch der Stream-Server ordentlich auf meinem Home-Server konfiguriert war (aber das ist eine andere Geschichte) und dann entdeckte ich den Punkt „Internetradio -> Last.fm“ im Menü der Squeezebox.
Ich habe mich also bei Last.fm angemeldet und seit dem scrobble ich so ziemlich jeden Song. Also ich finde es absolut genial!
Was genau „scrobbeln“ ist? Nun … ein Übersetzer im Netz sagt dazu „Abspielen von Musik mit Fernanalyse des Musikgeschmacks“ und das trifft es schon ziemlich gut. Jeden Song den man sich daheim anhört; zumindest jeden Song auf einem Gerät, das das scrobbeln unterstützt; wird an die Datenbank von Last.fm übertragen. Man kann dann später schauen welche Songs und welche Interpreten man sich so angehört hat. Last.fm sagt selber:
Mit Last.fm kannst du ganz einfach erfassen, was du auf verschiedenen Playern anhörst*. Last.fm empfiehlt dir – passend zu deinem Geschmack – mehr Musik und Konzerte!
*Wir mussten ein neues Wort dafür erfinden. Es heißt Scrobbeln.
Und genau das macht Last.fm auch. Basierenden auf den Songs und Interpreten, die man übermittelt hat, empfiehlt Last.fm andere Künstler, andere Songs und Konzerte. Eine wirklich feine Sache, wie ich finde. So kann man auch mal Künstler entdecken, die dem eigenen Musikgeschmack entsprechen und die man bisher noch nicht kannte. Ein weiterer Vorteil … der Dienst ist komplett für omme, also kostenlos!
Was kann Last.fm noch? Nun … man kann sich z.B. auch die „Radiostationen“ von anderen anhören. Hier werden die Songs gespielt, die am besten zu diesen anderen Personen passen. Ist auch mal ganz witzig, wenn man sich z.B. die Radiostationen von Künstlern anhört, die man selber hört.
Und weiter bekommt man natürlich auch eine Übersicht über die eigene Musiksammlung. Hier kann man Interpreten auch wieder aus der Liste rauswerfen, Songs „lieben“ und vieles mehr. Das ganz wird dann noch zusätzlich in einer Quasi-Statistik dargestellt. Bei mir ist es z. B. so, das ich seit dem 12. Februar 2009 bereits 62.837 Songs gescrobbelt habe. Die ganzen Infos kann man natürlich komfortabel über die Last.fm-Webseite abrufen. Hier mal einige Bilder aus meinem Profil:
Natürlich hat Last.fm noch etliche weitere Vorteile … ich kann z. B. auch über mein Android-Handy scrobbeln, ich kann dort meine Radiostation abspielen und ich kann meine „played songs“ in diversen Medien anzeigen lassen (wie z. B. da rechts in meinem Menü).
Also alles in allem finde ich, dass das eine absolut geniale Sache ist und vielleicht habt ihr ja auch mal Lust euch das anzuschauen.



