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Broilers — Santa Muerte

7. September 2011 Kommentare

Das neue Album „Santa Muerte“ der Oi- und Deutschrock-Band „Broilers“ aus Düsseldorf ist am 10. Juni 2011 erschienen und natürlich habe ich auch hier mal reingelauscht und meine Meinung dazu in diesem Artikel hier zusammengeschrieben.

Die Broilers spielen deutschen Punk mit Rockabilly-, Soul- und Ska-Elementen. Neben den Punkrock-Roots haben sie auch Einflüsse der traditionellen, antirassistischen Skinhead- sowie Rudeboy-Szene in ihren Sound integrierten. (Randbemerkung: In der Öffentlichkeit wird der Begriff Skinhead oft synonym zu Neonazi gebraucht. Angesichts der auch politisch sehr heterogenen Szene ist diese Gleichsetzung jedoch falsch. Siehe auch Wiki).

Zurück zum Thema … der eine oder andere mag die Broilers vielleicht kennen, denn durch die Zusammenarbeit des Sängers Sammy Amara mit den ebenfalls aus Düsseldorf stammenden Toten Hosen hatten die Broilers mehrere Gastauftritte auf den Konzerten der Hosen.

Das Album hat insgesamt 14 solide rockige Punkrock-Ska-Songs:

  1. Preludio: Santa Muerte
  2. Harter Weg (Go!)
  3. In ein paar Jahren…
  4. Tanzt Du noch einmal mit mir?
  5. Schwarz, Grau, Weiß
  6. Verdammte Stille
  7. Gemeinsam
  8. 33 Rpm
  9. Vom Scheitern (The World Is Yours, Nicht!)
  10. Alles geht weiter
  11. Weckt die Toten
  12. Wie weit wir gehen
  13. Stoßen wir an
  14. Singe, Seufze & Saufe

Die Broilers haben mit „Santa Muerte“ ein vielschichtiges und einfallsreiches Album vorgelegt, das mit durchgängig fetzigen Sounds in die Ohren und in den Kopf gehen. Wer sich diesem Album mit offenem Herzen nähert, könnte möglichweise nach wenigen Hördurchgängen einen neuen Schatz für seine Plattensammlung entdecken. Ich finde, dass es einfach der Kracher schlechthin ist.

Wie der Sänger der Band, Sammy Amara, schon sagte: „Wir versuchen, den Fans eine gute Zeit und vielleicht auch bisschen Kraft zu geben. Wenn wir on top noch ein paar Denkanstöße liefern können, dann haben die Songs einen guten Job getan.“ Und dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.

Fazit

Wie ich schon geschrieben hatte … meiner Meinung nach ist das Album wirklich ein Kracher. Die Songs gehen leicht ins Ohr und machen einfach nur gute Laune. Die Musik scheint sogar so massenkompatibel zu sein, dass ich letzten den Song „Wie weit wir gehen“ hier im bekanntesten Radiosender gehört habe.

Noch kurz erwähnt … mein Favorit ist der Song „Singe, Seufze & Saufe“ und das gesamte Album bekommt definitiv zwei Daumen hoch :thumbup_tb: und eine fette Kaufempfehlung.

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