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Was wäre wenn…

28. Mai 2012 Kommentare

Ja,ja… ich weiß ja selbst „Das Leben ist kein Wunschkonzert„, aber man darf ja mal träumen. Ich meine, gehen wir doch einfach mal von einigen Sachen aus und fragen uns dann selbst, was wir dann wohl machen würden. Ich finde das sehr interessant, denn oftmals ist man sich seiner eigenen Wünsche ja gar nicht so wirklich bewusst und wenn man einfach mal die eine oder andere hypothetische Vermutung anstellt, dann kann man ja mal hinterfragen, was man sich eigentlich wünscht.

Ich habe also hier in diesem Beitrag einfach mal Annahmen aufgestellt und mich gefragt, was ich dann wohl machen würde… ist schon spannend, wie ich finde und vielleicht regt es ja den einen oder anderen auch mal dazu an, über die eigenen Wünsche und Träume nachzudenken.

Fangen wir also direkt mal mit der ersten theoretischen Annahme an …

Was wäre, wenn man sich um Geld keine Sorgen mehr machen müsste?

Hmmm… vermutlich denkt jetzt der eine oder andere direkt drüber nach, was man sich alles kaufen könnte, aber bei mir steht hier momentan irgendwie etwas anderes im Vordergrund. Ich würde nämlich gerne die Fotografie von der Picke auf lernen. Ich würde vermutlich erst einmal ein Praktikum bei einem guten Fotografen machen wollen, um dann im Anschluss eine Ausbildung als Fotograf zu beginnen. Sobald die Lehre abgeschlossen wäre, würde ich mir eine entsprechend gute Schule aussuchen, wo ich mich dann an einem Meistertitel versuchen würde. Selbstverständlich würde der eine oder andere Taler sicherlich auch für Equipment draufgehen, aber das lasse ich hier mal ganz einfach außer acht.

Wenn ich dann fotografieren könnte, würde ich gerne in der Welt rumreisen und Fotos von außergewöhnlichen Menschen machen.

Weiterhin würde ich wohl gerne mal ein Buch oder einen Roman schreiben. Kreativität (denke ich zumindest) habe ich genug, nur mangelt es an Zeit.

Was wäre, wenn ein und der selbe Tage sich immer wieder wiederholen würde?

Gut… die Frage ist nicht wirklich neu, denn mit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wurde es ja sogar schon verfilmt, aber die Frage ist doch, was man selber machen würde. Ich für meinen Teil muss sagen, dass mir der Film zum Ende hin zusagt… ich denke auch, dass ich hier versuchen würde unendlich viel zu lernen … ich würde gerne Klavier lernen… ich würde gerne Gitarre lernen… ich wüsste zu gerne, wie man Autos repariert und an ihnen bastelt … und, und, und … also die Zeit würde ich in der Tat dazu nutzen, mein Wissen zu erweitern. Ich liebe ja den Spruch von Albert Einstein „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“, aber ich denke mal das meine Phantasie schon recht ausgeprägt ist… nur mein Wissen halt nicht und von daher würde ich die Zeit liebend gerne dazu nutzen, um das zu ändern.

Was wäre, wenn Du morgen gekündigt würdest?

Hmmm… sehr gute Frage. Ich vermute mal, dass ich im ersten Moment etwas geschockt wäre und sobald ich wieder Boden unter den Füßen hätte, müsste ich mir überlegen was ich denn eigentlich machen möchte. Würde ich meinen jetzigen Job weitermachen wollen oder würde ich nicht lieber etwas ganz anderes machen wollen? Ich vermute mal, dass ich mich dann mal eine längere Zeit hinsetzen müssten, um tief in mich hinein zu horchen, wo denn der Weg hingehen sollte.

Was wäre, wenn Du Fehler aus der Vergangenheit korrigieren könntest?

Spontan hätte ich hier gesagt, dass ich die auf jeden Fall korrigieren würde… doch dann kam mir mal wieder ein Spielfilm in den Sinn >>Butterfly Effect<<. Recht hat er … alles was passiert ist, ist mit einem Grund passiert und wäre es nicht passiert, so wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin.

Das klingt jetzt vermutlich sehr philosophisch, aber so ist es nunmal. Logisch tun mir einige Sachen aus meiner Vergangenheit Leid und die möchte man am liebsten ungeschehen machen, aber wie ich schon sagte … dann wäre mein Weg ein anderer gewesen.

Also um es auf den Punkt zu bringen: Ja… mir tun einige Sachen Leid, insbesondere wo ich evtl. andere Personen bewusst oder unbewusst verletzt habe, aber ich würde es nicht ändern.

Resümee

Also ich könnte diese „Was wäre, wenn…“-Fragen sicherlich noch beliebig fortführen, aber vielleicht ist es genau das … man muss sich einfach mal überlegen, wie man handeln, denken oder lenken würde … vielleicht sieht man dann ja, dass es alles nicht so ist, wie es scheint.

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