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Vitamin K … noch zwei Tage

29. März 2011 Kommentare

Vitamin K - Ölige Tropfen
Also bis zu dem Zeitpunkt, als wir in der Infosammelphase bezüglich der Ankunft unserer kleinen Prinzessin waren, hatte ich noch nie etwas von Vitamin K gehört. Auf einer Krankenhausbesichtigung fragte eine der Anwesenden einen der Ärzte „Wie handhaben sie das eigentlich mit dem Vitamin K?„.

Was ist denn Vitamin K?„, ging es mir durch den Kopf.

Nun, ich zitiere mal von Wiki:

Da gestillte Säuglinge dem (seltenen) Risiko eines klinisch relevanten Vitamin-K-Mangels mit der Gefahr gefährlicher Hirnblutungen ausgesetzt sind, wird eine Vitamin-K-Prophylaxe in den meisten Ländern der Welt empfohlen. In Deutschland wird sie zumeist oral mit 3 × 2 mg zur Geburt, nach ca. 1 Woche und nach ca. 4–6 Wochen dosiert. In anderen Ländern gibt es andere Dosisschemata.

Also bei Wiki steht dazu noch wesentlich mehr, aber das würde jetzt hier zu lange dauern. Im Grunde soll eine Verabreichung von Vitamin K dazu dienen die Blutgerinnung zu fördern und die Entwicklung der Knochen zu fördern. Was noch erwähnenswert ist, dass es in Deutschland im Grunde drei unterschiedliche Dosierungen gibt:

  • die übliche Dosierung

Die übliche Dosierung ist im Grunde auch im Wikipedia-Artikel beschrieben. Man gibt im Grunde direkt nach der Geburt, also noch im Kreißsaal eine sehr hohe Dosis. Klarer Vorteil hierbei: man ist sehr schnell mit der Behandlung durch. Ein möglicher Nachteil: Es ist nicht sicher, dass diese hohe Dosierung wirklich sinnvoll ist und wirklich wird.

  • die anthroposophisch Dosierung

Bei der anthroposophischen Variante wird eine geringere Dosierung über einen längeren Zeitraum verabreicht. Das Vitamin K wird in einer öligen Lösung angereichert und diese öligen Tropfen werden 3 Monate lang jeden Tag verabreicht (2 Tropfen je Tag). Vorteil: Die Dosierung an Vitamin K ist relativ gering und somit vermutlich besser verträglich für den kleinen Körper. Nachteil: Es ist nicht klar, ob diese Art der Dosierung wirklich hilft.

  • die „holländische“ Dosierung

Da kann ich im Grunde gar nicht so viel zu erzählen. Bei der „holländischen“ Methode handelt es sich im Grunde aus einer Kombination der „üblichen deutschen“ und der anthroposophischen Dosierung, was bedeutet, dass die verabreichte Menge an Vitamin K natürlich noch höher ist.

Für welche Methode man sich entscheidet, sollte im Grunde jeder für sich selbst entscheiden. Wir haben uns auf jeden Fall für die anthroposophische Variante entschieden. Wie man ja schon an meinem Bericht zum Thema Impfen gesehen haben könnte, bevorzugen wir es das Kind nicht mit diversen Stoffen zu überfluten.

… wie auch immer … nur noch zwei Tage und die Vitamin K Behandlung ist abgeschlossen.

— Mission VitK Completed —

  1. karl
    17. Juli 2013, 10:30 | #1

    wir haben unserem kind die öligen tropfen verabreicht, über fünf wochen.
    unser kind liegt mit einer schweren hirnblutung im krankenhaus u hätte beinahe nicht überlebt.
    die angegebene dosis deckt ein zehntel des tagesbedarfs des säuglings.

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