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Datensicherungspanik

6. Januar 2012 Kommentare

Heute morgen ist es dann passiert … die Festplatte in meinem Debian-Linux-Rechner hat sich verabschiedet :mies_ang: . Ok … die Platte oder besser der Rechner hat schon ein gewisses Alter, aber dennoch kann man so etwas ja nie wirklich gebrauchen. Nach dem Einschalten meldet sich Grub mit einem Fehler und startet gar nicht erst weiter. Ich habe mir also kurzer Hand eine Live-CD runtergeladen und von dieser gebootet. Die Platte kann ich dann auch ansprechen … zumindest einige Partionen (/var, /home, /tmp, /usr), nur die Root-Partition scheint gestorben zu sein.

Glücklicherweise lagen auf dem Rechner auch nicht ganz so viele wichtige Daten, denn die meisten Daten sind ja bereits ausgelagert auf meine NAS (Qnap TS-209).

Ich habe mich also mal schlau gemacht, was mich eine neue Platte kostet und es ist definitiv ein ganz schlechter Zeitpunkt, um sich eine neue Platte zu kaufen :doh_tb: .

Na wie auch immer … hilft ja alles nichts. Es muss also eine neue Platte her und dann muss ich mal schauen, was ich vom System noch so sichern kann. In diesem ganzen Rahmen habe ich dann generell noch einmal über mein Datensicherungskonzept nachgedacht (was man ja in der Regel nie tut). Momentan tendiere ich dazu mein Sicherungsmodell generell aufzufrischen. Bisher habe ich folgende Idee:

  • die bestehende NAS (Qnap TS-209) weiter im RAID-1 laufen lassen. Momentan mit zwei 750 GB Platten versehen, die wie gesagt im RAID-1 laufen
  • eine weitere NAS (Qnap TS-259 Pro+) erwerben und die mit zwei 2 TB Platten versehen, die dann ebenso im RAID-1 laufen sollen
  • alle Bilder und Dokumente auf die neue NAS schieben und via rsync auf die alte NAS sichern lassen (im Nachtbetrieb)
  • meine Musiksammlung kann auf der alten NAS bleiben
  • alle wichtigen Papierdokumente einscannen und elektronisch auf die beiden NAS‘ sichern
  • externe 500 GB Platte (USB 3.0) erwerben und dort eine Sicherung draufziehen und die Platte bei Muttern parken
  • mein Blog vom Web-Server via Script und SCP (oder rsync) regelmässig auf die NAS sichern

Wenn das alles eingerichtet ist, dann sollte ich wohl erst einmal wieder auf der sicheren Seite sein. Achso… und natürlich gibt’s für den Desktop-Rechner auch noch eine neue Platte, auf der ich dann gleich die neuste Stable aufspielen kann, um dann zu schauen an welche Daten ich noch von der alten, defekten Platte komme.

Der einzige Haken an der Sache … das wird mal wieder teuer :meckern_ang: .

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